Audio: Diskussion „Eine unlautere Debatte“ – Wolfhard Pröhl und Peter Neuman zur Debatte um Andrej Holm // vom 29.01.2017

Audio: Diskussion „Eine unlautere Debatte“ – Wolfhard Pröhl und Peter Neuman zur Debatte um Andrej Holm // vom 29.01.2017

Danke für die großartige Demo!

Wir bedanken uns bei allen, die heute mit uns unter dem Motto „Nuriye, Holm, Kalle – wir bleiben alle! Für Uni von unten und Recht auf Stadt!“ auf der Straße waren. Insgesamt waren 1500 Leute auf der Straße (Bilder unten), um für bezahlbare Mieten, eine demokratische Hochschule und die Wiedereinstellung Anderj Holms (ganze Liste der Foderungen hier) an der HU zu protestieren! Wir haben ein starkes Zeichen gesetzt und den Forderungen unserer Besetzung & ihren Unterstützer*innen so nocheinmal Nachdruck verliehen. Wir freuen uns auf die nächsten Tage, wie immer mit spanndenem Programm!

Danke für all die Unterstützung von (Liste unvollständig):

Uni von Unten
Kotti & Co
Mieter_innen der Otto-Suhr Siedlung
Stadt von Unten
Interventionistische Linke Berlin
Zwangsräumung Verhindern
SDS HU Berlin
Studis gegen hohe Mieten
100% Tempelhofer Feld
Volksentscheid Retten
Bündnis gegen Rassismus
Berliner Aktion gegen Arbeitgeberunrecht
Pankower Mieterprotest
Bizim Kiez
La:iz
FSI OSI

Ausstellung: „Lost in Gentrification“

Eine Gruppe von Studis, die sich „Gegenkunst“ nennt hat eine Ausstellung zum Thema Gentrifizierung auf die Beine gestellt. Kommt vorbei!

Hier Bilder und der Ausstellungstext:

Seit einigen Jahren ist das Thema Gentrifizierung in der Öffentlichkeit Berlins angekommen. Dieser Begriff, der im deutschen Raum stark durch Andrej Holm geprägt wurde, ist inzwischen zu einer Art Signalwort geworden. Egal ob in Zeitungsartikeln, in der Kneipe oder im Wohnhaus – alle wissen was gemeint ist. Aber wissen sie das wirklich? Wer ist eigentlich Schuld? Die Schwaben? Die Studierenden? Die Yuppies? Oder doch eher das Café mit Barista und Latte-Art, dieser neue Bio-Laden oder die Kunstgalerie, in der andauernd dieser Typ mit dem Macbook sitzt? Und in welchem Verhältnis stehen in Berlin eigentlich Investor*innen und Politiker*innen?
Die Ausstellung soll euch selbst anhand von sieben Stationen in diesem Komplex con Gentrifizierungsprozessen verorten und euch ermutigen, zu diskutieren wie Struktur- und Akteur*innenperspektiven zusammengebracht werden können. Viel Spaß!

Überblick Stationen:
1) Gentrimap (Beamer)
2) Raucherinsel Installation „Lost in Gentrification“
3) „Wo wohnst du?“
4) Vergleich Angebotsmiete 2007 und 2016 Berlin
5) „Recht auf Stadt“
6) „So wirst auch du deine Mieter*innen los!“
7) Mietsteigerung Berlin

Audiomitschnitt der Podiumsdiskussion „Der Tagesspiegel und die Causa Holm“ Mo, 23.01.2017, 16-18 Uhr

Am Montagnachmittag fand im besetzten SoWi-Institut eine Podiumsdiskussion zwischen Robert Ide, dem Berlin-Chef des Tagesspiegels, und Ulf Kadritzke, Soziologe an der HU, statt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Daniel Kubiak, Mitarbeiter des SoWi-Instituts.

Diskutiert wurde die Rolle der Medien im Allgemeinen und die des Tagesspiegels im Besonderen in der Causa Holm.

Hier findet ihr die Audiodatei zum Nachhören:

https://soundcloud.com/user-203650538/podiumsdiskussion-der-tagesspiegel-und-die-causa-holm

 

VA-Bericht: Podiumsdiskussion mit Robert Ide und Ulf Kadritzke

Vor einem vollen Saal im besetzten Institut für Sozialwissenschaften diskutierten am Montag den 23.01. Robert Ide, Redakteur vom Tagesspiegel, und der Soziologe Ulf Kadritzke über den Umgang mit Andrej Holm in der Berichterstattung Berliner Medien. Daniel Kubiak moderierte die Diskussion vor gut infomiertem und kritischem Publikum.

Wir freuen uns über unsere Gäste und auf weitere spannende Veranstaltungen.

Filmrezension „City for Sale“

Kurzrezension zum Samstagabend gezeigten Film „City for sale“ von einer solidarisierten Zuschauerin:

„City for sale“ von Andreas Wilcke lässt den Zuschauer sprachlos zurück. Schonungslos werden wir mit den Verhältnissen auf dem Berliner Wohnungsmarkt konfrontiert, die (nicht überraschend) noch alarmierender sind als vermutet. Der filmische Querschnitt aller Interessengruppen zeigt vom kalten Investoren bis zum wütenden Mieter wie Berlin immer mehr dem Investorentraum einer „young urban city“ entgegenstrebt und wer in diesem Traum keinen Platz mehr hat.