Solidarität kennt keine Grenzen!

Vier Wochen lang war das Institut für Sozialwissenschaften der HU besetzt und quirlt vor Leben, bot Raum zum Lernen und für gesellschaftlich wertvolle Diskussionen. Und während das Institut besetzt war, ist auch kaum ein Tag vergangen, ohne dass Menschen außerhalb des Instituts ihre Solidarität mit der Besetzung auf verschiedenste Weise bekundet haben. Wir sind nicht allein, wir sind viele! Unser Protest richtet sich nicht nur gegen die Universitätsleitung und ihre inzwischen revidierte Entscheidung Holm zu entlassen, sondern auch für eine gerechte Stadtpolitik und freie und kritische Lehre. In Berlin und überall.

Hier eine kleine Übersicht über verschiedene Solidaritätsbekundungen bis zum 7. Februar in Berlin und darüber hinaus. Ein fettes Danke an alle, die solidarisch sind und ihre Stimme dieser Tage laut machen – und lauter machen werden, wenn die Universitätsleitung weiter stresst.

07.02.2017 FU – Soli-Aktion ‚Otto von unten‘

Am 02.02.2016 eröffnet die Bundes-SPD ihre Willy-Brandt-Mall: Für Wirtschaftswachstum und Immobilienentwicklung. Da konnte wohl auch ein kleiner Bannerdrop ganz in der Nähe wohl kaum jemandem die Stimmung vermiesen.

Liegt uns der Ausverkauf der Stadt nicht auch allen am Herzen?Willy-Brandt-Mall!#holmbleibt #iswbesetzt #holmwächst #ISWWAECHST #spd

Posted by Holm bleibt on Donnerstag, 2. Februar 2017

Wie hoch ist das Hauptgebäude der HU? Wie lang muss ein Banner sein, das von oben bis nach unten reicht? Findige Menschen haben es am 30.01.2016 nicht nur rausgefunden, sondern auch in die Tat umgesetzt. So sieht Aktionismus aus!

Es wurde uns soeben ein Video des heutigen Bannerdrops zugespielt!Die Hausordnung brechen, damit wir die Universitätsordnung brechen können!#ISWWAECHST #holmbleibt #iswbesetzt

Posted by Holm bleibt on Montag, 30. Januar 2017

Am 29.01.2017 schalten solidarische Menschen eine kostspielige und sehr präsente Werbetafel unter den Linden. Wir freuen uns!

Der Protest zieht auf die Straße: Am 28.01.2017 ziehen 1500 Menschen durch Berlin. Zahlreiche stastpolitische Initiativen hatten mit aufgerufen. Schöner und bunter kann unser Protest kaum sein. Fettester Shoutout an alle, die da waren!

Am 27.01.2017 geht’s ins Hauptgebäude: Frau Kunst soll der Negativpreis die „Goldene Abrissbirne“ verliehen werden – zum Sektempfang luden mit der Besetzung solidarische Menschen. Kunst war nicht da, der Pokal vor ihrem Büro hinterlassen.

Am 26.01.2017 ereignet sich ein kühn geplanter Akt politischen Aktionismus. Alexander von Humboldt wird entführt. Seine Forderung ist eindeutig: „Kunst, Holm mich hier raus!“

25.01.2017 Das Libertäre Zentrum Bonn macht seine Unterstützung für #holmbleibt kreativ sichtbar!

Von Mitte nach Adlershof geht’s am 25.01.2017: Bannerdrop und Infoaktion!

Mehr Soli an der FU am 24.01.2017: Ein Infostand und Fotoaktion informieren über #iswbesetzt

23.01.2017: Auch an der Kunsthochschule Berlin dürfen’s alle wissen: Holm bleibt!

Spätestens am 23.01.2017 erklärt sich die Fachschaftsinitiative Geschichte an der FU Berlin solidarisch mit uns.

Ab 21.01.2017 macht ein Pasteup am Roten Café der FU Berlin auf #holmbleibt aufmerksam.

Am 21.01.2016 zeigen sich Menschen im Geisteswissenschaftlichen Zentrum der Uni Leipzig solidarisch.

Seit Beginn Besetzung erreichen uns verschiedene Essensspenden, zum Beispiel von Fläming Kitchen…

…oder einer Falafelladenbesitzer*in irgendwo in Berlin.

Auch Geschäfte rund um die Friedrichstraße zeigen sich solidarisch und unterstützen mit Essensspenden und Gutscheinen.

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