VA 03.02. 16 Uhr: Außenposten der Festung Europa. Perspektiven aus Melilla Vortrag und Diskussion

Am kommenden 6. Februar jährt sich zum dritten Mal der Tod von fünfzehn Menschen, die schwimmend die spanische Enklave Ceuta und somit die EU erreichen wollten. Damals schoss die spanische Grenzpolizei mit Gummigeschossen und Tränengas auf die Schwimmenden und zeigte so auf besonders brutale Weise die  menschenverachtende Gewalt des europäischen Grenzregimes. Der Referent hat 2015 und 2016 in Melilla, der anderen spanischen Enklave, gelebt und berichtet von seinen Erfahrungen in Bezug auf die Funktion als Außenposten der Festung Europa. Dabei werden diese in einen weiteren Kontext eingebettet, ohne die Situation in der kleinen Mittelmeerstadt – und was es bedeutet, dort zu leben – aus dem Fokus zu verlieren.

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