Soli: Statement von solidarischen Schüler*innen

Die präkere Wohnungslage und die soziale Frage ist für uns Schülerinnen schon jetzt eine wichtige Debatte, da es uns in naher Zukunft direkt betreffen wird und auch jetzt schon in anderer Form deutlich spürbar ist. Die Soziale Spaltung der wir uns aussetzen müssen beginnt schon in jungen Jahren.

Beispielsweise eine Schülerin aus einer 2 Zimmer Platte in Hellersdorf hat von Grund aus deutlich schwierigere Vorraussetzungen den Sprung an die Uni und ein erfolgreiches Studium zu absolvieren als eine Schülerin aus Berlin Mitte. Zusätzlich sind junge Schülerinnen neben Geflüchteten die am wenigsten attraktive Zielgruppe für Vermieterinnen und Investoren. Denn sie haben weder ein großes Einkommen noch Kapital und sie können mit Zahlungskräftigen Zuziehenden nicht mithalten.

Aber auch jetzt schon leiden große Teile der Schülerinnen unter der Politik des Senats, da der Unterricht durch die Beschlagnamung von Turnhallen und Lernräumen beeinträchtigt wird. Wir lassen uns nicht Gegeneinader auspielen sondern solidarisieren uns mit den Geflüchteten um gemeinsam mit ihnen für ein soziales und freies Wohnen und Leben zu kämpfen.

Der Senat lässt es nicht nur zu sondern er trägt auch aktiv zu dem Übel bei. Sei es durch Privatisierung und Zwangsräumungen darauf haben wir kein Bock und schließen uns dem Protest der Studierenden Mieterinnen an um gemeinsam eine Zukunft in dieser Stadt zu haben!

Berlin, 24.01.2017

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